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Luxor Westbank und Eastbank - News 2011
Was gibt es Neues in und rund um Luxor?
November 2011

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Neue Seiten im November 2011:

 

Parlamentswahlen in Luxor

(30.11.11)
Update: In Luxor wird am 05.12.11 erneut gewählt, da kein Kandidat die Mehrheit bekam.

(29.11.11)
Am Montag, den 28.11.11, begannen wie geplant die ersten Wahlen in Ägypten nach dem Sturz von Mubarak. Nach einem komplizierten System werden bis März 2012 Parlament (Unterhaus) und Schura (Oberhaus) gewählt.
Luxor gehört zu den 9 Provinzen, deren Bürger als erste ihre Stimme für die Wahl des Parlaments abgeben dürfen - und sie machten begeistert davon Gebrauch: Während unter Mubarak maximal 15% zur Wahl gingen, strömten über 60% in die Wahllokale und warteten dort geduldig in langen Schlangen auf die Stimmabgabe. In Deutschland gingen immerhin 1327 Ägypter zur Wahl, doch nur 609 Stimmzettel waren gültig. Für die Parlamentswahl sind 590 Listen und 6591 Einzelkandidaten angetreten. Von ihnen müssen 2 Einzelkandidaten und 1 Listenkandidat gewählt werden. Da verliert man leicht den Überblick.
Übrigens hat Google Egypt ein eigenes Logo (Doodle) anlässlich der ägyptischen Wahlen ins Netz gestellt:

Doodle von Google Egypt anlässlich der ägyptischen Wahlen

Stimmzettel für die Parlamentswahl (c)ReutersWählerin nach erfolgter Stimmabgabe mit markiertem Finger - (c)APWähler bei der Stimmabgabe (c)AP



Islamisches Neujahrsfest

(25.11.10)
Am 26. November beginnt das Jahr 1433 nach islamischer Zeitrechnung, die sich auf das Jahr der Auswanderung des Propheten Mohammed nach Medina 622 n. Chr. bezieht. Neujahr ist im Islam kein offizieller Feiertag, aber ein kulturelles Ereignis. Der islamische Kalender ist ein Mondkalender. Das Mondjahr ist im Vergleich zum Sonnenjahr 10 bis 12 Tage kürzer, so dass das islamische Neujahr jedes Jahr 10 bis 12 Tage früher liegt.

Feuerwerk  Islamischer Ramadan-Kalender  Mond als Grundlage des islamischen Kalenders 



Egypt from Past to Present - Kunstausstellung, Luxor Eastbank

(11.11.11)
Gestern Abend wurde im Sofitel Winter Palace Hotel eine Ausstellung eröffnet, die historische Schwarzweiß-Fotografien von Rudolf Lehnert mit zeitgenössischen Aquarellen des deutschen Künstlers Mathias Buss vereint.
Der Orientliebhaber Rudolf Franz Lehnert (1878 - 1948) reiste 1923 zum ersten Mal nach Ägypten. 1924 eröffnete er zusammen mit Ernst Heinrich Landrock (1878 - 1968) einen Großvertrieb („Lehnert & Landrock“) für Reproduktionen seiner Fotografien, 1925 auch ein Ladengeschäft in Kairo. Edouard Lambelet, der Erbe Landrocks und heutige Geschäftsinhaber, stellte gestern Abend zahlreiche Fotografien, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind, in einer Präsentation vor. Sie sind in dem Bildband "Im Land der Pharaonen: Ägypten in historischen Fotos" zusammengefasst und für Ägypten-Liebhaber hochinteressant, denn seit 1923 hat sich wahrlich viel verändert.
Mathias Buss (1968 - ) studierte Architektur, bevor er sich 2002 der Malerei zuwendete. In der Ausstellung zeigt er (verkäufliche) Aquarelle mit ägyptischen Motiven.
"Egypt from Past to Present" ist im Sofitel Winter Palace Hotel bis einschließlich Januar 2012 zu sehen.

Egypt from Past to Present - Ausstellungsplakat und Blick in den Ausstellungsraum  Rudolf Lehnert - Bilder im Sofitel Winter Palace Hotel  Rudolf Lehnert: Junge ägyptische Frau

Künstler Mathias BussMathias Buss - AquarelleMathias Buss - Aquarell "From Esna to Edfu"



Startschuss für Nilkreuzfahrten von Kairo bis Assuan

(09.11.11)
Seit 1994 sind Nilkreuzfahrten auf der Strecke zwischen Kairo und Assuan eingestellt. Die großen schwimmenden Hotels verkehrten seitdem nur zwischen Luxor und Assuan. Nun gab der ägyptische Tourismus-Minister vorgestern auf einer Pressekonferenz in London bekannt, dass ab sofort wieder Fahrgenehmigungen für die gesamte Strecke von Kairo bis Assuan erteilt werden - eine von vielen Maßnahmen, um den Tourismus anzukurbeln.
Die Strecke war aus verschiedenen Gründen nicht mehr befahren worden, unter anderem deshalb, weil das Nil-Bett zunehmend versandet. Maßnahmen wie Ausbaggern des Nils, Renovierung der Docks und Verbesserung der Infrastruktur sind daher Teil des Plans. Vorerst werden aber nur flachkielige Schiffe eine Betriebserlaubnis erhalten.
Auch wenn der Großteil der Sehenswürdigkeiten auf der "alten" Strecke liegt (Tempel und Gräber in Luxor, Tempel von Esna, Edfu, Kom Ombo und Philae) - auch die Strecke zwischen Kairo und Luxor hat Einiges zu bieten: den Tempel in Dendera, die Felsengräber von Beni Hassan, das Freiluftmuseum in Memphis sowie Tempel, Pyramiden und Gräber in Saqqara. Da die lange Route zwischen 11 und 14 Tagen dauern wird, bleibt außerdem mehr Zeit, um an Bord zu entspannen und die vorbeiziehenden Landschaften zu genießen.
Die überraschende Entscheidung der ägyptischen Regierung trifft die Reiseveranstalter unvorbereitet. Nun arbeiten sie auf Hochtouren, um diese Neuerung in ihr Programm für das Frühjahr 2012 aufzunehmen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Kreuzfahrtschiff auf dem Nil bei Luxor Kreuzfahrtschiff auf dem Nil bei Luxor



Die Zukunft der Windenergie in Ägypten

(08.11.11)
2008 beschloss die ägyptische Regierung, bis 2020 rund 20% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. 12% davon sollten aus Windenergie stammen. Mit Windgschwindigkeiten von 7 - 10 m/Sek. ist die Küste des Golfs von Suez das ideale Gebiet für Energiegewinnung aus Wind, aber selbst in den Wüstenregionen rechts und links vom Nil werden durchschnittlich 7 - 8 m/Sek. gemessen.
Mit europäischer Hilfe (Dänemark, Spanien und Deutschland) begann bereits 2001 der Bau der ersten Windfarm in Ägypten. Die Zafarana Wind Farm steht 80 km südlich von Suez und ging 2010 ans Netz. Nun werden Investoren für vier weitere ehrgeizige Projekte gesucht, die in den nächsten 20 Jahren verwirklicht werden sollen, das erste davon bis 2015/2016. Darüber hinaus sollen Fabriken errichtet werden, die in der Lage sind, Turbinenschaufeln und Turbinentürme zu bauen - für den ägyptischen Bedarf sowie für den Export.
Vom 31. Oktober bis 2. November 2011 fand in Kairo die World Wind Energy Conference (WWEC 2011) & Renewable Energy Exhibition statt. Motto: Greening Energy - Converting Deserts into Powerhouses (= Mit grüner Energie Wüsten in Kraftwerke verwandeln). Angesichts der Nuklear-Katastrophe in Japan forderte die Konferenz die sofortige Abkehr von Strom aus Atomkraft und fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energien. Laut Expertenaussagen kann die weltweite 100%ige Versorgung aus erneuerbaren Energiequellen bis 2030 umgesetzt werden. Angenehmer Nebeneffekt des sauberen Stroms: Allein in Ägypten können bis 2020 75.000 Arbeitsplätze durch die Windindustrie geschaffen werden!

Zafarana Wind Farm, ÄgyptenStatistik



Ägyptens 1. Sonnenkraftwerk

(07.11.11)
Seit Juli 2011 ist sie am Netz: Ägyptens erste solarthermische Anlage. Sie steht in Kuraymat, 90 km südlich von Kairo und ist eines der ersten Hybrid-Kraftwerke, das Erdgas und Sonne kombiniert. Nachts funktioniert es wie eine konventionelle Gasförderanlage. Tagsüber transformiert es die Energie, die auf einer Fläche von 130.000 m² durch ein Solarfeld mit Parabolrinnen-Technologie gewonnen wird, in Dampf, die Turbinen antreiben und so Elektrizität produzieren. Die Anlage erreicht eine Energieleistung von 67% - das sind 10% mehr als es die modernsten Anlagen bislang schaffen! Kuraymat ist übrigens nicht Teil des jüngeren Desertec-Projekts, über das wir noch an anderer Stelle berichten werden.
Die entsprechenden Genehmigungen vorausgesetzt will die ägyptische Geschäftsgruppe Orascom in den nächsten fünf Jahren selbst Solarzellen produzieren, die bisher von der Kölner Flagsol GmbH geliefert werden.
Ende Oktober bekräftigten Energieexperten während einer Konferenz des World Economic Forum, dass Sonnenenergie die wichtigste Energiequelle der Zukunft sein wird. Sie forderten die Erdöl reichen arabischen Länder auf, sich vom Öl unabhängig zu machen und stattdessen das immense Potential der Sonne in ihren Ländern zu nutzen. Nur 0,3 % der Sonneneinstrahlung in der Sahara und im Nahen Osten reichen übrigens aus, um ganz Europa mit sauberem Strom zu versorgen!

Solarthermisches Kraftwerk in Kuraymat, Ägypten Solarthermisches Kraftwerk in Kuraymat, Ägypten



Neue Bäckerei, Luxor Westbank

(06.11.11)
Manchmal werden Wünsche wahr :-)! Vor einigen Tagen eröffnete in Gezirat el-Be'irat eine neue Bäckerei mit Kuchen, Broten und Gebäck, die nicht nur ägyptische, sondern auch europäische Gaumen begeistern. Abu el-'Ata hat früher in Hotels in Katar und im Jemen gearbeitet und ist nun in seine Heimatstadt Luxor zurückgekehrt. Zur Zeit gibt es Torten, Sahneschnitten, Rührkuchen, verschiedene Kekse sowie Toast- und Weißbrot - alles zu sehr günstigen Preisen. Sie finden el-'Atas Laden auf der Westbank von Luxor in der kleinen Straße, die zum Kareem Hotel führt (im 3. Eingang links vom Hotel). Sonderwünsche werden auch erfüllt!

Gebäck aus Abu el-'Atas Bäckerei  Bäcker Abu el-'Ata  Marmorkuchen aus Abu el-'Atas Bäckerei

Weißbrot aus Abu el-'Atas Bäckerei  Torten aus Abu el-'Atas Bäckerei



Solar-Sinter-Projekt in der ägyptischen Sahara

(05.11.11)
Was gibt es in der Wüste im Überfluss? Sonne und Sand, richtig. Das heißt zum einen Energie pur, zum anderen Kieselerde, die sich wegen ihres Quarzgehalts zur Herstellung von Glas eignet. Beides inspirierte den deutschen Designer Markus Kayser eine geniale Maschine zu entwickeln, den Solar Sinter. (Unter „Sintern“ versteht man ein Herstellungsverfahren, bei dem feinkörnige Stoffe geschmolzen und dann in einen festen Aggregatzustand gebracht werden.) Bei Kaysers Solar Sinter handelt es sich um einen solarbetriebenen 3D-Drucker, der aus Wüstensand Glas-Skulpturen herstellen kann. Mittels einer großen Linse wird schichtweise aufgetragener Quarz-Sand geschmolzen. Der Vorgang wird solange wiederholt, bis das gewünschte Glasobjekt vollständig aufgebaut ist. Tests über zwei Wochen in der ägyptischen Sahara bei Siwa zeigten, dass die Anlage funktioniert. Am Ende entstanden eine Skulptur und eine Schale, die ihre stabile Form nur durch Sonnenenergie und Wüstensand bekamen. Wie genau Sie sich das vorstellen müssen, zeigt das Video. Vielleicht lassen sich auf diese Weise schon bald in Wüstenregionen ganze Wohnhäuser aus Sand herstellen!

Durch den Solar Sinter entstandene Schale

Markus Kayser und sein Solar Sinter in der ägyptischen WüsteBauteile des Solar Sinter in der ägyptischen Wüste bei Siwa



Sonnen-Gletscher-Projekt in der ägyptischen Sahara

(04.11.11)
Es heißt, wir leben zwischen zwei Eiszeiten - gleichzeitig erwärmt sich das Klima und das Wetter verhält sich immer extremer. Dass all das nicht nur ein Nachteil sein muss, zeigt der Niederländer Ap Verheggen, Künstler und Begründer des SunGlacier-Kunst-Projekts. Dabei hat er das Unmögliche und Unvorstellbare im Blick: Eis in der Sahara zu schaffen als Antwort auf die Herausforderungen durch die Klimaerwärmung.
Das erste Kunstwerk seines Projekts soll in der ägyptischen Sahara in Gestalt eines gigantischen Ulmenblatts entstehen. Je mehr Sonnenstrahlen auf seine Oberfläche treffen, umso mehr Eis wird es produzieren. Und das soll so funktionieren: Solarzellen auf der Oberfläche des Blatts produzieren die nötige Energie, um ein Kühlaggregat zu betreiben, das aus der umgebenden Luftfeuchtigkeit eine Eisskulptur - und damit Wasser - herstellt. Utopisch? Laut Verheggen hat der ägyptische Teil der Sahara dieselbe Luftfeuchtigkeit wie die Niederlande. Ende Oktober wurden in einem speziellen Container exakt die klimatischen Bedingungen nachgestellt, die in Assuan an einem heißen, trockenen Sommertag herrschen. Der Test brachte immerhin eine 10 cm dicke Eisplatte hervor. Das sind natürlich nicht die Mengen, die sich das Projekt erhofft, aber es steckt ja auch noch in seinen Kinderschuhen. Der Ansatz ist jedenfalls kreativ und ästhetisch zugleich und birgt neue Hoffnung für die wasserarmen Länder im Nahen Osten.

200 Quadratmeter großes künstliches Ulmenblatt des Sun-Glacier-Projekts200 Quadratmeter großes künstliches Ulmenblatt des Sun-Glacier-Projekts



Islamisches Opferfest - 'Id al-Adha, Ägypten

(04.11.11)
Vom 6. bis 9. November wird in Ägypten 'Id al-Adha, das höchste islamische Fest, gefeiert. Es findet jeweils am Höhepunkt der großen Pilgerfahrt nach Mekka (Hadsch) statt, die zu einem festgelegten Termin unternommen werden muss, der sich wiederum nach dem islamischen Mondkalender richtet und sich daher jährlich um etwa 11 Tage verschiebt.
Beim Opferfest gedenken die Muslime weltweit des Propheten Ibrahim (Abraham), der bereit war, Gott seinen Sohn Ismael (Isaak) zu opfern. Nachdem Gott Abraham Einhalt geboten hatte, opferten die beiden ihm voll Dankbarkeit einen Widder.
Für alle gläubigen Muslime, die es sich nur irgendwie leisten können, ist es Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, dessen Fleisch zum Teil auch unter den Armen verteilt werden soll. Wie schon beim Fest des Fastenbrechens sind Moschee-, Friedhofs- und Verwandtschaftsbesuche feste Bestandteile des Opferfestes. Geschenke, neue Kleidung und ein festlich hergerichtetes Haus gehören ebenfalls dazu.
Wegen der ständig steigenden Preise sagte die ägyptische Regierung zu, 180.000 Container mit Grundnahrungsmitteln und Fleisch zu günstigen Preisen für die Versorgung der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen.
Kul sana wa inta tayeb, inti tayeba!

Pilgerstrom um die Kaaba in Mekka (c)Muhammad Mahdi KarimMit Henna festlich bemalte Hände

 



 
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