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Leben in Luxor News: Neues in und um Luxor im April 2026

Neue Seiten im April 2026



Eröffnung von zwei Gräbern in el-Chocha, Luxor Westbank

13.04.26
Der SCA führt seit einiger Zeit im Auftrag des MoTA ein Projekt zur Restaurierung und Entwicklung von drei Gräbern in el-Chocha und Scheich Abd el-Qurna durch. Eines dieser Gräber ist für Besucher bereits geöffnet, die beiden anderen sollen es zeitnah sein. Im Einzelnen geht es um:

  1. TT416, das Grab von Amenhotep, genannt Rabuya, Torwächter von Amun in Karnak, aus der Zeit von Pharao Thutmosis III.,
  2. TT417, das Grab von Samut (dessen Sohn) aus der Zeit von Pharao Thutmosis IV., es ist unvollendet, und
  3. TT52, das Grab von Nacht, aus der Spätzeit von Thutmosis IV. Dieses Grab ist bereits seit langem geöffnet.

Alle drei Gräber sind herausragende Beispiele für die Darstellung des Alltagslebens und der Bestattungsriten während des Neuen Reiches.
TT416 und TT417 werden nach Vollendung ihrer Restaurierung und Reinigung zum ersten Mal seit ihrer Entdeckung im Jahr 2015 für die Öffentlichkeit geöffnet sein. Die Arbeiten umfassten die Verbesserung der Infrastruktur durch die Verlegung von Holzböden, die Installation einer modernen Beleuchtungsanlage, die Pflasterung des Außenhofs, den Bau von Steintreppen, die Ausstattung des Areals mit Hinweisschildern und Informationstafeln, Holzüberdachungen und Sitzgelegenheiten sowie die Erstellung einer Broschüre in arabischer und englischer Sprache.
TT416 und TT417 haben beide einen für die Gräber der 18. Dynastie typischen T-förmigen Grundriss. Die Querhalle ist jeweils mit Darstellungen des Alltagslebens verziert, während der längliche Innere Raum Darstellungen von Begräbnisritualen zeigt. Beide Gräber wurden in der Spätzeit wiederverwendet und um architektonische Elemente wie Kammern und Bestattungsbrunnen ergänzt.
TT52, das wohl bekannte Grab von Nacht, gehört zu den Gräbern der Adligen in Scheich Abd el-Qurna in Theben-West. Es stammt aus der 18. Dynastie (aus der Spätzeit von Pharao Thutmosis IV. und der Frühzeit von Amenhotep III.) und wurde 1889 von Forschern entdeckt. Nacht war mittlerer Beamter. Als Schreiber und Astronom war er für Kulthandlungen im Amun-Tempel in Karnak zuständig. In seinem Grab umfassten die Arbeiten die Restaurierung und Reinigung der Wandmalereien sowie die Modernisierung ihres Schutzes. Dafür wurde das alte Glas aus den 1990er Jahren durch modernes Glas ersetzt. Zudem wurde das Beleuchtungssystem modernisiert.
Ein Termin für die Eröffnung wurde bislang nicht bekannt gegeben.


Infotafel für die Gräber TT416 und TT417, © MoTA

Eines der beiden neuen Gräber in el-Chocha, © MoTA
Eines der beiden neuen Gräber in el-Chocha, © MoTA

Eines der beiden neuen Gräber in el-Chocha, © MoTA
Eines der beiden neuen Gräber in el-Chocha, © MoTA



Entwicklungsprojekt für verschiedene Tempel in Luxor

11.04.26
In jüngster Zeit hatte der SCA im Auftrag des MoTA mehrere Tempel-Inspektionen durchgeführt, um deren Entwicklungsbedarf zu evaluieren. Danach wurde ein Projekt zur Restaurierung und Entwicklung des Luxor-Tempels, des Karnak-Tempels, des Hatschepsut-Tempels und des Tempels von Sethos I. beschlossen, um einerseits die Effizienz dieser Tempel zu steigern und andererseits ihr touristisches Erlebnis zu verbessern. Kernpunkt ist ein strikter Zeitplan, der sicherstellen soll, dass das Projekt vor Beginn der nächsten Wintersaison abgeschlossen werden kann. Die Arbeiten sollen daher in den Sommermonaten von Mai bis August durchgeführt werden.
Am Karnak-Tempel ist die Modernisierung des Kontrollgebäudes für das elektronische Überwachungssystem vorgesehen, um eine verschärfte, lückenlose Sicherheitskontrolle zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang werden auch alle Zäune rund um den Tempel mit Überwachungskameras versehen.
Der Luxor-Tempel wird eine größere Eingangshalle erhalten, die 250 Quadratmeter statt der bisherigen 110 Quadratmeter misst. Dadurch sind sechs weitere Eingänge möglich, was zu einer besseren Regulierung des Besucherstroms und zur Verringerung von Menschenansammlungen am Eingang führt. Außerdem soll die Zahl der Röntgengeräte und der Ticketautomaten erhöht, der überdachte Wartebereich vor den Ticketschaltern vergrößert und sowohl die Fassade als auch der Vorbereich des Eingangs im Einklang mit dem archäologischen Charakter des Tempels neugestaltet werden. Bis zum Abschluss der Arbeiten wird der derzeitige Ausgang des Tempels vorübergehend als Ein- und als Ausgang dienen.
Die Modernisierungsarbeiten am Hatschepsut-Tempel betreffen die Sanierung des Besucherzentrums und dessen Ausstattung mit zwei Röntgen-Gepäckkontrollgeräten, die Einrichtung von vier mit Desinfektionssystemen ausgestatteten Eingangsportalen sowie die Schaffung eines Bereichs mit elf elektronischen Ticketschaltern. Zudem soll ein moderner Ausstellungsraum mit Sitzgelegenheiten und einer interaktiven Bildschirmpräsentation zur Geschichte des Tempels eingerichtet sowie das Überwachungssystem und die Brandmeldeanlage modernisiert werden. Vor und hinter dem Besucherzentrum werden Überdachungen zum Sonnenschutz errichtet, die Verkaufsstände am Eingang des Geländes modernisiert sowie die Bodenbeläge des öffentlichen Eingangs und die Holzüberdachungen des Zugangswegs restauriert bzw. erneuert.
Der Tempel von Sethos I. erhält eine Restaurierung, die die Entfernung von Verschmutzungen und Rußablagerungen sowie die Reinigung von Vogelkot umfassen, so dass die ursprünglichen Farben der Inschriften und Verzierungen wieder bestmöglich zur Geltung kommen. Darüber hinaus werden Hauptbesichtigungswege aus Sandstein angelegt, Unkraut entfernt und einige schwache Bereiche der Außenmauern des Tempels verstärkt. Zu den Entwicklungsarbeiten gehören die Anbringung einer Informationstafel zur Geschichte des Tempels, die Einrichtung einer Eingangshalle sowie die Verbesserung der Zugänglichkeit des allgemeinen Eingangs.
Viel zu tun - wir dürfen gespannt sein!

Inspektion des Tempels von Sethos I., © MoTA
Inspektion des Tempels von Sethos I., © MoTA

4 Tempel in Luxor, © Leben in Luxor
Um diese 4 Tempel in Luxor geht es, © Leben in Luxor



Sham El-Nessim am 13. April 2026, Ägypten

10.04.26
Am 13. April 2026, dem koptischen Ostermontag, feiert Ägypten das Frühlingsfest Sham El-Nessim, das bis auf die 3. Dynastie pharaonischer Zeit zurückgeht. Damals wurde Shemu am Tag der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche gefeiert. Am Sham El-Nessim (Duft des Zephyr = Westwinds) soll der Wind besonders wohltuende Kräfte besitzen. Schon zu Tagesanbruch treffen sich sowohl koptische als auch muslimische Ägypter mit ihren Freunden und Familien zum Picknick in Parks, auf Nil-Booten oder am Meer.
Traditionelle Speisen sind Ful midammis, Fasīch (getrockneter, gesalzener Fisch), Salat, Frühlingszwiebeln und ... gefärbte Eier. Dafür kann man übrigens auch in Ägypten Naturfarben verwenden: Zwiebelschalen für goldbraune Eier, Kurkuma für gelbe, Mate-Tee für lindgrüne, Rotkohl für lila-rote, Karkadeh-Blüten für rote und Kakao/Kaffee für braune.

Wandmalerei aus dem Grab von Menena, © Kenneth Garrett
Wandmalerei aus dem Grab von Menena, © Kenneth Garrett

Fasich
Fasich, © unbekannt



Keine frühen Schließungen in Luxor

Update 09.04.26: Für den Rest des Landes gelten nun wieder Öffnungszeiten bis 23 Uhr und zwar bis zum 27. April.

01.04.26
Premierminister Moustafa Madbouly hatte zum 28.03.26 auf einen Monat befristete Energiesparmaßen angekündigt. Diese sehen unter anderem vor, dass von Samstag bis Mittwoch alle öffentlichen Einrichtungen, insbesondere Einkaufszentren, Restaurants, Cafés und Basare bereits um 21 Uhr schließen, donnerstags und freitags um 22 Uhr.
Von dieser Regel gibt es etliche Ausnahmen. Die wichtigste aber ist, dass "die Entscheidung nicht für öffentliche Einrichtungen und touristische Betriebe in den Gouvernements Süd-Sinai, Luxor und Assuan sowie in den Städten Hurghada und Marsa Alam im Gouvernement Rotes Meer gilt". Sie gilt auch nicht für touristische Betriebe in Kairo und Gizeh. Sherif Fathy, der Minister für Tourismus und Altertümer, garantiert allen Touristen einen sicheren Aufenthalt mit hochwertigen Urlaubserfahrungen.

Sherif Fathy, der Minister für Tourismus und Altertümer
Sherif Fathy, Minister für Tourismus und Altertümer, Foto: MoTA

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