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Leben in Luxor News: Neues in und um Luxor im August 2020

 

Sind die Bildrechte nicht explizit angegeben, liegen sie bei Leben-in-Luxor.de. Externe Links sind mit gekennzeichnet.

 

Islamisches Neujahr am 20. August 2020, Ägypten

19.08.20
Morgen beginnt für Muslime das Jahr 1442 nach islamischer Zeitrechnung. Gezählt wird ab dem 16. Juli 622 n. Chr. (= 1. Muharram AH), dem Tag, an dem der Prophet Mohammed PBUH mit seinen Anhängern von Mekka nach Medina auswanderte. Neujahr ist im Islam kein offizieller Feiertag, aber ein kulturelles Ereignis.
Der islamische Kalender orientiert sich anders als der westliche gregorianische Kalender am Lauf des Mondes. Der Anfang eines Monats richtet sich nach dem Neumond. Ein Mondjahr hat 12 Mondmonate und ist 10 bis 12 Tage kürzer als das christliche Sonnenjahr. Das Neujahrsfest gleitet daher (wie alle islamischen Kalenderdaten) in etwa 32 Sonnenjahren einmal rückwärts durch das Sonnenjahr.

Happy Muharram



Ausgrabungen im Montu-Tempel in Karnak, Luxor Eastbank

19.08.20
Der Tempelbezirk des Montu liegt im Norden des Karnak-Tempels und misst 151 × 155 Meter. Seine Umfassungsmauer stammt aus der Zeit Nektanebos I. Der Montu-Tempel selbst wurde von Amenhotep III. errichtet. Daneben befindet sich noch ein Tempel der Maat, ein Tempel des Harpare und das außerhalb der Umfassungsmauer liegende Schatzhaus Thutmosis I.
Bereits Ende März 2020 hatte die chinesisch-ägyptische Mission, die im Montu-Tempel arbeitet, ihre 2. vier Monate dauernde Ausgrabungssaison unter der Leitung von Jia Xiaobing abgeschlossen. Nun wurden Ergebnisse veröffentlicht.
Im Mittelpunkt der Arbeiten standen zwei Gebiete: die Osiris-Kapellen (Area 1) und das westliche Areal zwischen dem Montu-Tempel und dem Maat-Tempel (Area 2).
In Area 1 entdeckte die Mission zwischen dem Sandsteintor des Tempels und der Kapelle von Amenirdis I., der zweiten von drei Kapellen im Tempel, einen gepflasterten Hof mit 4 Säulenbasen aus Granit.
In Area 2 führte man Ausgrabungen und Studien durch, um die Beziehung zwischen dem Montu-Tempel und dem Maat-Tempel besser zu verstehen. Im Südosten grub man eine 3 Meter breite Lehmziegelmauer aus, die direkt an die Fundamente des 2. Pylon grenzen. Im Südwesten hatte man zuvor bereits eine L-förmige Lehmziegelkonstruktion gefunden.
Die Mission führte auch eine epigraphische Erkundung durch, in deren Verlauf mehr als 400 Steinblöcke registriert und untersucht wurden, die von Ausgrabungen in den 1970er Jahren stammten. Aus dem Aushub stellte man neue Lehmziegel her, um Konstruktionen wie Mauern oder Fundamente wieder aufbauen zu können. Die Hälfte wurde bereits fotografiert. Außerdem dokumentierte man Schäden an der 2. und 3. Osiris-Kapelle und führte dort Restaurierungsarbeiten durch.
Die chinesisch-ägyptische Mission ist die erste ihrer Art. Sie ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem ägyptischen Altertümerministerium und der chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften und wurde im November 2018 ins Leben gerufen.

Grundriss des Karnak-Tempels
Grundriss des Karnak-Tempels

Montu-Tempel Area 1, © Xinhua
Montu-Tempel Area 1, © Xinhua

Montu-Tempel Area 2, © Xinhua
Montu-Tempel Area 2, © Xinhua

Archäologen im Montu-Tempel, © Xinhua
Archäologen im Montu-Tempel, © Xinhua



Virtuelle Tour durch TT159 und TT286, Luxor Westbank

01.08.20
Das American Research Center in Egypt (ARCE) hat eine virtuelle Tour durch die Gräber von Raya (TT 159) und Niay (TT 286) in Dra Abu el-Naga online gestellt. Raya war Vierter Prophet des Amun in der 19. Dynastie, Niay war Schreiber des Opfertisches in der 20. Dynastie. Beide Gräber wurden am 8. September 2019 für Besucher geöffnet, nachdem sie die Fieldschool des ARCE zwischen Januar 2015 und Juni 2018 restauriert und konserviert hatte.
 Zur virtuellen Tour

Screenshot der virtuellen Tour
Screenshot der virtuellen Tour

Luxor Westbank, TT159, Grab von Raya
Szene aus TT159

Luxor Westbank, TT286, Grab von Niay
Szene aus TT286

 

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